neue Perlenketten mit alten Erinnerungen

wie aus altem Schmuck Neues entsteht

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Ich habe bestimmt schon darüber geschrieben: Wenn Dinge "heile" sind, dann bewahre ich sie gerne auf. Mit Fantasie und Glaube an die eigene Kreativität kann etwas Neues entstehen.

 

So auch aus alten Ketten. Egal ob geschenkt, vom Flohmarkt oder teuer erstanden: irgendwann stimmen die Farben nicht mehr, die Kette ist zu lang oder zu kurz und das gute Stück paßt nicht mehr zur Garderobe. Im Laufe der Jahre verändert sich nicht nur die Mode, sondern auch der eigene Stil. Das ist auch gut so, Stillstand wäre langweilig.

 

Diese blau-weiße Kette ist aus zwei alten Ketten entstanden: Einer Kette, die meine Oma mir mal aus dem Urlaub mitgebracht hatte, die ich aber nie trug (blaue Perlen). Und einer zweiten Kette aus Frankreich von meiner damaligen Austausch-Schülerin.

 

Aufschneiden

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Ich finde das Aufschneiden von alten Ketten befreiend. Zwar ist dann das alte Stück hinüber, aber eine gute Kette sollte sowieso regelmäßig neu aufgezogen werden. Und zwar um die Festigkeit zu garantieren. Jeder Faden wird irgendwann porös und zwar an ganz bestimmten Stellen.

 

Da beide Ketten aus natürlichen Materialien sind, wollte ich diesen Charakter nicht zerstören, sondern ich wollte für diese Perlen den natürlichen Charakter beibehalten bzw. unterstützen. Die blaue Kette war mit Glitzerperlen aufgezogen, das hat mir nie gefallen.

 

Nun ist eine ganz neue Kette mit neuem Charakter entstanden.

 

aus Armbändern entsteht eine Kette

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Diese Kette liebe ich sehr. Denn die Perlen dieser Kette sind sehr alt. Es waren früher Armbänder, die ich alle selbst getragen habe. Die große helle Perle in der Mitte (hier rechts im Bild) ist ein Geschenk meiner Nachhilfe-Lehrerin, also noch aus der Schulzeit. Ich konnte diese Schmuckstücke nie wegwerfen und nun bin ich glücklich, daß ich das auch nie getan habe. Und endlich kommen diese Perlen wieder zum Einsatz.

 

Ich habe zwar keine Fotos mehr von den Armbändern, aber das kann man sich sicherlich auch so vorstellen. Ein Armband war aus den großen braunen Perlen (irgendwelche Samen), ein Armband aus den bunten geschliffenen Perlen (glasartig) und ein Armband aus den kleinen Olivenholz-Perlen. Die tropfen-förmigen Perlen aus Holz mußte ich zwischen setzen, nachdem unser Patenkind die Kette zerissen hatte und die kleinen Olivenholz-Perlen nicht mehr auffindbar waren. Nun denn, wieder eine Erinnerung...

 

Wie fädele ich auf?

Obwohl ich schon soviele Ketten zerschnibbelt und aufgefädelt habe, frage ich mich immer wieder, wie ich es denn haben möchte? Welche Reihenfolge? Welche Farben? Welche Art von Perlen passen zueinander, nur glänzend, nur matt oder alles durcheinander?

 

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Für meine ersten Versuche nutze ich einen dicken Kunststofffaden, nur ein kleines Stück. So kann ich am besten überprüfen, ob mir das neue Stück gefällt. Der Vorteil ist, daß man keine Nadel benötigt, man kann relativ schnell auffädeln und auch wieder verwerfen. So verschwinden viele Ideen gleich wieder und Kombinationen entstehen, die man sich nicht hatte vorstellen können.

 

Wer gerne Ketten trägt, weiß, wie schwer es manchmal mit der Kombination von Kette und Oberbekleidung sein kann. Die schönste Kette sieht nicht mit jedem Oberteil gleich schön aus. Manchmal macht es Sinn sich zu fragen, zu welchem Anlaß man eine Kette tragen möchte. Hier habe ich zum Beispiel für mein Hochzeitsoutfit experimentiert.

 

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Letzlich ist es diese Kette geworden. Die weißen großen Perlen sind aus Holz, lackiert.

 Durch die Holzperlen ist die Kette relativ leicht, die bunten facettierten Glas-Perlen machen sie edel. Sie paßt perfekt zu meinen weißen Blusen. Für mich die perfekte Mischung.

 

Regel aufstellen

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Hier war die Idee alle Blau-Grün-Türkis-Töne aus Glas zusammen zu stellen um daraus eine Kette zu machen. Dies sind Perlen aus anderen alten Kette, zugekaufte Perlen und geschenkte Perlen bzw. geschenkte Ketten, die ich aufgetrennt habe.

 

Ich habe etwas sortiert und die großen Steine gleichmäßig auf die Länge der Kette verteilt. Auch die Farben habe ich gleichmäßig verteilt. Die Kette habe ich auf Knopflochzwirn (dicker Leinenfaden) aufgefädelt und verschenkt.

 

Hier lautete die Regel:

  • alle Glasperlen in den Farbtönen Blau-Grün-Türkis
  • durchscheinende Perlen, Klarglas
  • glatt und geschliffen

So ist in der Gesamtkomposition eine Einheit entstanden.

 

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Bis bald!


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